1. FFC Turbine Potsdam

Als „Kulturgut des Landes Brandenburg“ bezeichnete Matthias Platzeck, langjähriger Ministerpräsident des Landes, vor einigen Jahren den 1. FFC Turbine Potsdam einmal. Aus gutem Grund.

Adresse:

1. FFC Turbine Potsdam
Am Luftschiffhafen 2
14471 Potsdam

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Telefon: 0331 95 13 841
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Besonderheiten

Botschafter für Stadt und Land


Mit diesem Ausspruch prägte der Ministerpräsident sowohl einen Ausspruch, der den „Turbinen“, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt werden, gerecht wird als auch deren Macher und Meister des Erfolgs, Cheftrainer Bernd Schröder, vortrefflich gefiel. „Wir sehen uns als Botschafter der Stadt Potsdam, unseres Landes, der Region und auch des gesamten Ostens“, wird der inzwischen 71-Jährige nicht müde, immer wieder zu erklären. Mit seinen „jungen Wilden“ erreicht Schröder die Menschen, die im Ligavergleich vor allem in Potsdam zahlreich zu den Spielen strömen und ihre „Turbinen“ enthusiastisch unterstützen.

Die Zuschauertabelle der Frauenfußball-Bundesliga führen die Potsdamerinnen mit einem Schnitt von 2200 Besuchern bei ihren Heimspielen deutlich an.
Seit 44 Jahren leitet der pensionierte Diplomingenieur Bernd Schröder inzwischen die Geschicke des Frauenfußballclubs. Dies fast durchgängig als Trainer. Er war „Geburtshelfer“ bei der Vereinsgründung, steuerte die einstige BSG Turbine Potsdam durch die deutsche Wiedervereinigung hindurch und baute ein Team auf, welches inzwischen seit fast 20 Jahren in der Frauenfußball-Bundesliga vertreten ist. 2004 gewann der Club seinen ersten gesamtdeutschen Meistertitel, seitdem kamen zahlreiche Erfolge hinzu. In den vergangenen zehn Jahren spielten die Potsdamerinnen immer um die Titelvergabe mit. Fünf weitere Deutsche Meisterschaften und der dreifache DFB-Pokal-Sieg lautet die Ausbeute. Höhepunkt der Vereinsgeschichte waren allerdings der UEFA-Cup-Sieg 2005 sowie der historische Gewinn der UEFA Women’s Champions League 2010.

Inka Wesely (Pot), Jubel Tor 3:1, 1.FFC Turbine Potsdam - SC Freiburg, Fußball, Frauen, Bundesliga, Saison 2014/2015, Potsdam, 22.02.2015, Foto: Jan Kuppert

Erfolge, die umso mehr wiegen, als sich der Potsdamer Club als eines der Aushängeschilder im deutschen und internationalen Frauenfußball stets gegen finanzstärkere Konkurrenten durchsetzen muss, dabei das Geschehen in der Bundesliga und viele Jahre auch der Champions League dennoch mitbestimmte. Seit 1996 baut der FFC dabei auf den an der Sportschule Potsdam ausgebildeten eigenen Nachwuchs. „Zukünftig müssen wir in diesem Bereich noch mehr machen“, erklärt Cheftrainer Bernd Schröder. Er verstärkte das Bundesliga-Team in den letzten Jahren mit mehreren internationalen Akteurinnen. Aufgrund der rasanten Weiterentwicklung des Sports war „die Qualität, um weiter oben mitzuspielen, allein mit dem eigenen Nachwuchs nicht mehr zu halten“.

Inzwischen steht der eigene Nachwuchs in den Startlöchern für die Bundesliga: Zahlreiche Nationalspielerinnen von der U15 bis zur U20 trainieren unter dem Turbine-Dach. Eine Entwicklung, die den Trainer zuversichtlich stimmt: „Wir wollen unsere Stadt auch zukünftig national und international erfolgreich präsentieren und hoffen, dass wir in den nächsten Jahren endlich wieder den eigenen Nachwuchs in unser Bundesliga-Team integrieren können.“

Ihre Heimspiele tragen die „Turbinen“ übrigens im Babelsberger „Karl-Liebknecht-Stadion“ aus.

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