Café Mori

Unsere Bewertung:

Warum in die Ferne schweifen, wenn man die ganze Welt auch in Berlin bereisen kann? Heute zieht es uns nach Brasilien, genauer gesagt ins Café Mori in Kreuzberg.

Adresse:

Café Mori
Wiener Straße 13
10999 Berlin

Kontakt

Telefon: 030 66300330

Online

Facebook: hier

Besonderheiten

brasilianische Küche
sympathischer Service
exotische Smoothies


Die ersten Sonnenstrahlen lassen euch von einem Urlaub in weiter Ferne, weißem Sand, türkisblauem Meer und Palmen träumen? Dann haben wir da was für euch! Naja, also fast. An dem Traumstrandkram arbeiten wir noch. Empfehlen können wir euch allerdings eine kulinarische Reise in die Ferne, genauer gesagt nach Brasilien. Was ihr dafür braucht? Ein klein wenig Zeit, einen neugierigen Gaumen und ein U-Bahn-Ticket bis zum Görlitzer Bahnhof.

Brasilianische Spezialitäten in Kreuzberg

Als wir an diesem Dienstagnachmittag gegen 13 Uhr das Café Mori in der Wiener Straße 13 betreten, sind wir die einzigen Gäste. So ausführlich wie uns der sympathische Besitzer des Lokals, Alexander Mori, die einzelnen Gerichte auf der Speisekarte schmackhaft macht, ist das aber nicht der einzige Grund für unseren Einblick in die brasilianische Küche.

Er betreibt seine Mischung aus Restaurant, Café und Bar mit Leidenschaft, das merkt man. Eine Karte gibt es nicht, dafür sind die einzelnen Speisen und Getränke auf Tafeln an der Wand verteilt. Es ist noch nicht die richtige Zeit für Cocktails (zumindest unserem Empfinden nach), etwas Fruchtiges passend zum Frühlingswetter wollen wir aber doch probieren. „Nur nehmt nicht den Mango-Smoothie, den Geschmack kennt ihr ja schon!“, wird uns geraten und so bestellen wir Cajú und Pitanga.

Cajú und Feijoada – noch nie gehört?

Cajú? Hä? Der brasilianische Name der ominösen tropischen Frucht, die wie eine Mischung aus Birne und Paprika anmutet und auf Bäumen wächst, ist hierzulande wohl weniger geläufig als ihr englisches Pendant: Cashew. Der aus ihr gemachte Smoothie schmeckt ein wenig nach Birne, sehr süß und fruchtig. Noch abgefahrener ist der im Abgeschmack leicht bittere Pitanga-Smoothie.

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Was das Essen anbelangt haben wir die Wahl zwischen mehreren Kleinigkeiten und drei Hauptgerichten. Wobei wir das Chili con Carne von vornherein ausschließen – schließlich wollen wir etwas probieren, das wir noch nicht kennen. Wir folgen also der Empfehlung des Hausherrn und bestellen Maniok-Käsebällchen und Feijoada mit Couve, einen schwarzen Bohneneintopf mit Schweinefleisch und Reis. Sehr zu empfehlen! Alle „Comidas“ gibt es in großen und kleinen Portionen, wobei auch die kleinen unserer Meinung nach gut satt machen. Auch die Preise für Essen (Hauptgerichte zwischen 5 und 7 Euro) und Getränke (Smoothies 3 Euro) sind echt in Ordnung.

Egal, zu welcher Tageszeit oder mit welchem Hunger: Im Café Mori seid ihr wahlweise bei brasilianischem Café, Kuchen, Cocktails, Sandwiches oder brasilianischen Teigtaschen in entspannter Atmosphäre bestens aufgehoben – im Sommer auch draußen!

Eure Sarah

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Autor

Jahrgang 1992 - Ursprünglich aus dem gemütlichen Bayern stammend, bedeutet Berlin für Sarah vor allem eines: Freiheit, Abenteuer und das perfekte Chaos! Während eines Praktikums hat sie ihre Liebe zu den Lichtenberger Plattenbauten entdeckt und lebt seit einiger Zeit mit ihrem Notizbuch, einer endlos langen Berlin-To-See-Liste und einem Kaktus im ehemaligen Osten der Hauptstadt. Wenn sie nicht gerade für ihr Psychologiestudium lernt, setzt sich Sarah gerne in die nächsten S-Bahn um an irgendeinen Ort in Berlin zu fahren, den sie noch nicht kennt – oder in das nächste Café.

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