Paulo Scutarro

Unsere Bewertung:

Das Flair eines italienischen Straßenrestaurants draußen, ganz anderer Stil im Innern. Allein dies ist ein Grund, hier häufiger hinzugehen.

Adresse:

Paulo Scutarro
Kurfürstendamm 51
10707 Berlin

Kontakt

Telefon: 030 88 72 55 73

Online

Webseite: hier

Besonderheiten

Nackte Wände und Graffiti


Etwas abseits der belebten City-West, am George-Grosz-Platz, wo Kurfürstendamm und Schlüterstraße sich kreuzen, findet ihr das Paulo Scutarro, einen gemütlichen Italiener, wo ihr bei gutem Wetter draußen sitzen könnt und das Ambiente eines italienischen Straßenrestaurants genießen könnt.

Wir jedoch haben bei unserem Besuch drinnen Platz genommen. Inklusive des traditionellen Pizza-Ofens besticht das Lokal durch sein markantes Design, welches bewusst keinem Stil folgt und dabei auch noch gut aussieht: Nackte Backsteinwände und –säulen treffen auf Graffiti, grob verputzte Flächen auf den „Union Jack“.

Bei der Wahl der Vorspeise blieb unser Blick auf die Karte bei einem geschichteten Thunfisch mit Garnelen und einem Rucola-Salat mit Pinienkernen und Parmesan hängen, die beide für sich schon ein italienischer Traum waren. Für das Hauptgericht suchten wir uns u.a. eine Pizza Cotto mit Mozzarella und getrocknetem, geschmacklich sehr schön intensivem italienischen Schinken aus.

Aber auch andere Gerichte auf der Karte hören sich schon lecker an. Neben Büffelmozzarella mit Strauchtomaten und Basilikum sind besonders die zahlreichen angebotenen Pasta-Varianten zu erwähnen, zum Beispiel Linguine mit Lachs und Zucchini in leichter Hummercréme oder – sehr klassisch, sehr lecker – Spaghettini aus dem Parmesan-Laib mit frischen Trüffeln. Die klingen alle jeweils nach einem wahren Gaumenschmaus.

paulo-draußen

Überzeugt hat uns zudem die große Auswahl an deutschen, italienischen und sogar neuseeländischen Weinen, welche dir auch im Vorfeld schon im gut gefüllten verglasten Weinschrank präsentiert werden. Weinliebhabern dürfte beim Anblick dessen schon das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Fazit

Alle Speisen empfanden wir als sehr authentisch; man konnte irgendwie sehen, fühlen und schmecken, dass die Küche Spaß am Kochen und Anrichten hat.

Die Preise im Paulo Scutarro sind selbstredend ku‘damm-typisch etwas intensiver, können jedoch im Vergleich zu anderen Restaurants in Berlin nicht als zu hoch bezeichnet werden.

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Autor

Jahrgang 1979 - ist zwar im lauten Berlin geboren, lebt aber im stillen Potsdam und wird dort auch nicht mehr weggehen. Er ist eigentlich gelernter PR-Fachmann und hatte aus einer winterlichen Laune heraus die Idee zu 1000 Things. An Potsdam nervt ihn die schleichende Gentrifizierung, an Berlin die großstädtische Anonymität. Jedoch geht er leidenschaftlich gern essen sowohl in Potsdam als auch Berlin, da diese beiden Orte wie geschaffen für solch ein Hobby sind und kann sich dabei nicht auf eine Geschmacksrichtung festlegen. Er steht auf hausgemachte Burger, frischen Fisch, aber auch Kuchen, Döner und literweise Kaffee. Follow @UWiltsch

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