10 Dinge, die du nicht über Potsdam wusstest

Egal, ob du Ur-Potsdamer oder Zugezogener bist. Es mag Dinge in dieser Stadt geben, die dir garantiert bislang verborgen geblieben sind. Hier sind die 9 wohl interessantesten Geheimnisse:

 

1. Potsdam hat den einzigen ALDI Deutschlands mit Yacht-Anlegeplatz

Korrekt. Und zwar am Ufer des Tiefen Sees. Natürlich könnt ihr ihn auch mit dem Auto oder zu Fuß erreichen. Er befindet sich in der Berliner Straße, direkt gegenüber der Shell-Tankstelle. Aber warum ein Discounter wie ALDI und nicht ein nobler REWE oder EDEKA? Wahrscheinlich fehlt denen einfach der direkte Wasserzugang.

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2. Potsdam ist ‘ne Insel

Die Havel, der Große Zernsee, der Templiner See und der Sacrow-Paretzer-Kanal machen die Potsdamer Innenstadt und einige weitere Ortsteile zu einer Insel mit ca. 36 km Umfang. Diese Insel könnt ihr z.B. mit einem Floß umrunden. Das haben wir schon einmal für euch getan. Siehe hier >>

Und wer keine Lust darauf hat, selbst den Steuermann zu spielen, nimmt einfach eins dieser Wasserfahrzeuge >>

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3.  Mozart war Potsdamer

Ok, er war nur kurzzeitig in Potsdam und im Grunde nur auf der Durchreise. Im Sommer 1789 wohnte er für einige Wochen im Haus neben der Patisserie Brahmstedts in dem holländischen Backsteinhaus Am Bassin 10. Von dort schrieb er übrigens in einem Brief an seine Frau und lästerte über das teure Pflaster in Potsdam:

„Mein liebes Weibchen! Potsdam ist ein teurer Ort, und ich muss hier auf eigene Kosten zehren. Mit der Akademie ist nicht viel zu machen … So musst Du Dich bei meiner Rückkehr schon mehr auf mich freuen als auf das Geld ….“

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4. Potsdam und Hiroshima verbindet ein trauriges Schicksal

In Potsdam wurde der Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki beschlossen. Und zwar von der „Truman-Villa“ in Neubabelsberg aus. Das Haus heißt so, weil US-Präsident Harry S. Truman während der Potsdamer Konferenz hier residierte. Deshalb und wegen ihres weißen Anstrichs erhielt die Villa auch den Beinamen „Little White House“. Im Sommer 1945 wohnte Truman für 17 Tage in der Villa. Von hier erließ er eben den Befehl für die Atombombenabwürfe auf die beiden japanischen Städte.
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5. Potsdam ist eine von vier Landeshauptstädten, in denen keine Sperrstunde existiert

In vielen Städten Deutschlands müssen Bars und Restaurants zur Sperrstunde schlicht und ergreifen ihre Pforten schließen. Potsdamer Locations müssen dies neben einigen anderen Städten nicht. Ihr könnt also rund um die Uhr, an jedem Tag der Woche in eurer Lieblingskneipe rumhängen. Toll, was?! Wo ihr alle Locations gesammelt finden könnt, ist ja klar. Und zwar hier >>

 

6. Von Potsdam aus sieht man den Alexanderplatz

Vollkommen richtig. Von einem bestimmten Punkt in Potsdam kann man den Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz sehen: Vom Belvedere auf dem Pfingstberg. Selbst wenn man es mit eigenen Augen sieht, glaubt man es irgendwie kaum.

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Hier könnt ihr einen Blick riskieren >>

 

7. Potsdam ist nicht die größte Stadt Brandenburgs

Klingt crazy, stimmt aber. Die Stadt Brandenburg an der Havel ist mit 230 km2 flächenmäßig weitaus größer als Potsdam mit seinen aktuell 190 km2. Brandenburg ist damit die größte Stadt des Bundeslandes. Allerdings ist diese riesige Fläche nur dünn besiedelt, wohingegen Potsdam zu großen Teilen aus dicht bebautem Stadtgebiet besteht und mitunter gar einen fließenden Übergang zu Berlin bildet.

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8. Das Holländische Viertel ist das größte geschlossene holländische Bau-Ensemble außerhalb der Niederlande

Das Viertel besteht aus 140 Ziegelstein-Häusern, die durch die Mittel- und Benkertstraße in vier Karrees nach dem Konzept eines barocken Stadtgrundrisses aufgeteilt werden. Glück im Unglück: Ende der 80er Jahre sollte das Viertel vollständig abgerissen werden, um am selben Ort eine Neubausiedlung zu errichten. Fun Fact: Der Hauptmann von Köpenick hat hier mal gewohnt. Über einige Locations im Holländischen Viertel haben wir bereits berichtet. Über das Thairestaurant Lemon Gras >>, vielleicht eines der besten asiatischen Restaurants in Potsdam und über das Käsekuchen-Café Guam >> mit seinem unvergleichlichen Angebot an traumhaften Käsekuchen.

 

9. Potsdam ist die Stadt mit der höchsten Kaufkraft in den ‚neuen‘ Bundesländern

Durchschnittlich 20.800 Euro hat jeder Potsdamer jährlich zur Verfügung. Die Nähe zu Berlin und die wundervolle Potsdamer Umgebung mit ihren unzähligen Seen, Parks und Wäldern zieht viele zahlungskräftige Prominente an, die sich insbesondere in der Berliner Vorstadt niederlassen. Für alle Klugscheißer und Statistikfreunde: Berlin hat im Jahr 2016 übrigens eine Kaufkraft von 19.990 Euro, Deutschland insgesamt 22.150 Euro.

 

10. Die Carl-von-Ossietzky-Straße war vor ein paar Jahren kinderreichste Straße Deutschlands

Ganz recht. Laut Statistik-Abteilung der Landeshauptstadt Potsdam ist jeder dritte Einwohner der CvO im schönen Potsdamer Westen unter 18 Jahre alt.

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